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AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: Oktober 2026

§ 1 Geltungsbereich

Diese Bedingungen gelten für alle Verträge über die Nutzung von Coach Notebook zwischen der SFrankenberger GmbH, Vornholzstr. 53, 94036 Passau (Anbieter) und ihren Kundinnen und Kunden. Coach Notebook richtet sich ausschliesslich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB, also an Coaches, Praxen, Schulen und andere, die beruflich oder gewerblich handeln. Abweichende Bedingungen der Kundin gelten nur, wenn der Anbieter ihnen schriftlich zustimmt.

§ 2 Leistungen

Der Anbieter stellt Coach Notebook als Software über das Internet bereit (Software as a Service), mit der Kundin als eigenem Mandanten, auf Wunsch unter ihrer Domain und mit ihrem Erscheinungsbild. Den genauen Umfang, etwa Funktionen, Einrichtung, Übernahme bestehender Inhalte und Unterstützung durch das Assistenz-Team, regelt das jeweilige Angebot. Der Anbieter entwickelt die Software laufend weiter und darf sie ändern, solange die vereinbarten Kernfunktionen erhalten bleiben.

Ergebnisse der KI-Funktionen (Zusammenfassungen, Entwürfe, Vorschläge) sind Vorschläge. Die Kundin prüft sie, bevor sie sie verwendet oder an Dritte weitergibt.

§ 3 Vertragsschluss und Demo

Die Darstellung auf der Website ist kein verbindliches Angebot. Ein Vertrag entsteht, wenn die Kundin ein individuelles Angebot des Anbieters in Textform annimmt.

Der Demo-Zugang ist kostenlos und unverbindlich. Er wird von allen Interessierten gemeinsam genutzt und jede Nacht zurückgesetzt. Ein Anspruch auf Verfügbarkeit der Demo besteht nicht.

§ 4 Preise und Zahlung

Es gelten die Preise aus dem Angebot zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer. Wiederkehrende Entgelte sind im Voraus für den vereinbarten Zeitraum fällig, Rechnungen innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug. Gebühren von Drittanbietern, die die Kundin selbst nutzt (etwa Stripe, Zoom, Vimeo), trägt die Kundin nach deren Bedingungen.

§ 5 Laufzeit und Kündigung

Die Laufzeit ergibt sich aus dem Angebot. Ist nichts vereinbart, läuft der Vertrag unbefristet und kann von beiden Seiten mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende in Textform gekündigt werden. Das Recht zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

Nach Vertragsende kann die Kundin ihre Daten 30 Tage lang exportieren oder sich übergeben lassen. Danach löscht der Anbieter die Daten, soweit keine gesetzliche Pflicht zur Aufbewahrung besteht.

§ 6 Verfügbarkeit

Der Anbieter sorgt für eine hohe Verfügbarkeit und sichert die Daten stündlich an einem zweiten Ort. Wartungsarbeiten führt er nach Möglichkeit zu ruhigen Zeiten durch. Für Störungen ausserhalb seines Einflussbereichs, etwa im Internet oder bei Diensten Dritter, ist er nicht verantwortlich.

§ 7 Pflichten der Kundin

§ 8 Datenschutz und Auftragsverarbeitung

Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag der Kundin verarbeitet, schliessen die Parteien einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO. Die Daten liegen auf Servern in Deutschland. Die KI-Funktionen nutzen Claude von Anthropic über die geschäftliche Schnittstelle, die Inhalte werden nicht zum Training verwendet.

§ 9 Rechte an Inhalten

Alle Inhalte, die die Kundin einstellt, bleiben ihr Eigentum. Der Anbieter nutzt sie nur, um die vereinbarten Leistungen zu erbringen. Die Kundin erhält für die Vertragsdauer ein einfaches, nicht übertragbares Recht, die Software zu nutzen.

§ 10 Haftung

Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit und nach dem Produkthaftungsgesetz. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet er nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Für den Verlust von Daten haftet er nur in Höhe des Aufwands, der bei ordnungsgemässer Datensicherung zur Wiederherstellung nötig gewesen wäre.

§ 11 Änderungen dieser Bedingungen

Der Anbieter kann diese Bedingungen mit Wirkung für die Zukunft ändern. Er teilt Änderungen mindestens sechs Wochen vorher in Textform mit. Widerspricht die Kundin nicht innerhalb dieser Frist, gelten die Änderungen als angenommen. Auf diese Folge weist der Anbieter in der Mitteilung hin.

§ 12 Schlussbestimmungen

Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand ist Passau. Ist eine Bestimmung unwirksam, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam.

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